Vier Laufräder, zwei Mann, eine Idee: Radtour in die Mongolei... "und wenn wir schon mal da sind, dann fahren wir doch gleich nach Peking" (Moritz)
Freitag, 29. August 2014
Zeltplätze in Überblick
Donnerstag, 28. August 2014
Altai- the short-version
The Landschaft
Since we left Barnaul we have, more or less been in the altai-region and the further we went, the more beautiful it became.
The first few days in the altai we had mostly pine forests and big rivers which were crystal clear, you could drink their water without problems.
Later on, the rivers became smaller but not less drinkable and the forests became thinner and opened up to green fields. The landscape also became more like a real mountain range, with painfully steep climbs and downhill parts which were a lot of fun because the road we are on is fantastic.
But the best part was when we first saw the first snow capped mountains in the distance.
By then the big rivers were behind us and we had mostly smaller streams which were, without exception, ice cold. Really nice to look at but if you actually have to wash yourself in them, they became a lot less nice.
The last part of our altai tour on the russian side, was on a series of plateaus on an altitude between 1500 and 2000 meters. There were even fewer trees, fewer rivers but beautiful mountains in the distance and a very rocky landscape with hills in all shapes and colours. Really cool.
Now at our last day in russia on our bikes, we are by a small, very nice river and really glad, how the altai part of our trip went.
Even though we are in the mountains, we only had one day of rain.
If I would have to say which part of our whole tour was the most beautiful, I would probably say the altai.
We hope Mongolia will be equally great.
The people
we met in the last days were mostly people who were part of the Mongol Rally, a Rally from London to Ulaan Baatar with old cars. Each day we had between two and nine of them passing us on the road. The only time we had the chance to talk to them was when they had to stop to fix something or took a break.
We also met two really nice couples, one from turkey ,one from Germany and France, who were not in such a hurry and could tell us a lot about what will await us in Mongolia. The roads won't be as bad as we feared and the longest stretch with no possibility to stock on supplies and water will be about 200 km. So hopefully everything should be fine.
The food
was exceptionally good since we discovered that we could make our own potato salad, which led to Cedric being on a mayonnaise-diet.
Also we discovered, that fried onions with honey, pasta and olive oil (in that exact order) make a fast and delicious meal.
No matter what Mongolia throws at us, as long we have onions honey (right now we have 1,5kg in case there is none in Mongolia) and pasta, we are fine.
Montag, 25. August 2014
Altaigebirge
Wir opfern unsere wertvolle Zeit für die hiesigen Berichte statt uns über die aktuelle politische Lage zu informieren, über den Fußball der zweiten Bundesliga oder viel wichtiger sich einen Überblick über die Route der kommenden Wochen zu verschaffen. Was ist der Erfolg? Wir haben bei Blogspot einen registrierten Follower; Messi, Clooney selbst Merkel haben bei Facebook mehr Likes als wir!!!
Wir haben plötzlich Autos mit ausländische Kennzeichen (scheiß Touris!) die uns überholen und nicht mehr ausschließlich die russische 22. Das hat zur Folge, dass wir hier nicht mehr angehupt werden. Wir sind eine Nummer unter den vielen Touristen und sicher nicht die ersten Radfahrer die den Autofahrern den Weg versperren. Wir haben unseren Sonderstatus verloren!
Ein Höhepunkt war sicherlich der Anblick Schnee bedeckter Berge, der als einer der besagten Überraschungen zunächst zwischen zwei anderen Gipfeln auftauchte. Später konnten wir das ganze Gletschermassiv vor und von einem langen und breiten Tal aus bestaunen.
Lediglich farblich wurde es nach Gorny-Altaisk mit zunehmender Höhe etwas eintönig. Freudig auf das Äußerste erregt wären nur diejenigen Personen, die ocker-beige als Lieblingsfarbe angäben - aber wer macht das schon? Auch Zimmermenschen (-männer wie -frauen) kämen hier auf ihre Kosten oder würden vielmehr vor Gram einen Palmface ausführen: sehr viele der hiesigen Hütten bestehen aus Holz mit luftigen Zwischenräumen.
Ich hoffe, dass mir wenigstens ein Bruchteil der Eindrücke und Empfindungen von hier erhalten bleiben - zu viele strömten auf einmal auf uns ein.
Etwa 40 Tage ist der Großteil der Rally-Teilnehmer unterwegs. Das Hauptfeld befindet sich gerade in unseren Breiten. So wurde es für uns zu einem gewohnten Anblick, wenn alte englische Taxis oder Fiat Pandas uns überholten. Ja fünf Fiat Pandas haben wir bislang gesehen - und, man mag es kaum glauben, sogar uns überholend! Einer aus Spanien kommend, der andere aus Italien und ein deutsch-französischer -österreichischer Konvoi, die wir an der russisch-mongolischen Grenze erwischten! (Uns kam zu Ohren, dass rund 20 Teams in Baku aufgeben mussten, da sie zu lange auf Professor Gül warten mussten und damit in eine zeitliche Visaproblematik gerieten - welch ein Glück, dass wir uns nicht für die Fähre entschieden haben.)
ah ähm ja!? Schrieben wir also brav den Hersteller Maxcycles in die Spalte. Aber nein, es mussten verschiedene Namen sein - oder gibt es Autos mit der selben Kennzeichenabfolge? Also Maxcycles 1 und Maxcycles 2! Das wurde akzeptiert.
Sonntag, 24. August 2014
Mongolei!
Dienstag, 19. August 2014
Altai
Da wäre zum einen das atemberaubende Panorama, aber auch das trinkbare Quellwasser, die netten Menschen und das wunderbare Wetter lassen uns sprachlos zurück. In drei Tagen erreichen wir die Mongolei, wo die Straßen wohl deutlich schlechter werden sollen. Aber noch ist alles perfekt.
Bilder und weitere Eindrücke folgen!
Donnerstag, 7. August 2014
Barnaul
Today we arrived in barnaul in the altai region. In the last days we recovered from a little low, first Cedric than me and now we are back to our top form(nevertheless a little scared from the altai mountains... :-) ).
On the way here we met a lot of people among them two germans travelling with a 20 year old vw polo from germany to mongolia.
Yesterday celebrated the birthdays of Ruslan and Alexey who demonstrated his rally driving skill on the dirt road and also let us have a go in his russian like-a-muscle-car-lada.
Like always we met them by coincidence by a lake where we had our campspot. Also there was a huge swing into the lake which was great even though we still havent managed to do the backflip we always went for. (For pictures check out Cedrics post: http://abkuerzungindiemongolei.blogspot.com/2014/08/und-wie-ist-das-uns-jetzt-noch-mal.html )
Tomorrow we will continue towards mongolia where we hopefully will arrive in about two weeks. Somehow I am really excited that suddenly Mongolia is so close.
Und wie ist das uns jetzt noch mal passiert?
Mit diesem Satz fasste Moritz unsere tollen Erlebnisse in Slatopol zusammen. Es war wieder einmal unbegreiflich und toll. Plötzlich waren wir bei wildfremden Menschen und wurden mit einer Herzlichkeit umsorgt, als kennte man sich bereits ein Leben lang.
Zum Abschied aus Slatopol wurden wir noch mit Essensgeschenken überhäuft, denn, so die Begründung, wer radelt muss auch Energie zu sich nehmen. Dabei haben Mo und ich es uns in letzter Zeit wirklich gut gehen lassen. Mit unseren zahlreichen Çay und Kekspausen haben wir unsere Energiereserven für das Altaigebirge ringförmig in der Bauchregion konserviert und gleichzeitig endlich eine Methode gefunden, wie man unsere jeweiligen doch provokant gut aussehenden Sixpacks dezent kaschiert.
Auch die folgenden Tage waren mühsam. Irgendwie waren wir beide chronisch erschöpft. Wir schafften mit größter Mühe an die 50km und fühlten uns, als wäre es eine 100km-Tour gewesen. Vielleicht lag es daran, dass wir den leichten Gegenwind nicht mehr gewohnt waren. Doch wahrscheinlich hatten wir einen höchst aggressiven Virus kombiniert mit einer Lebensmittelvergiftung, die nur deswegen so geringfügige Symptome zeigte, weil unsere Körper so knallhart sind.
Wir können uns kaum dagegen wehren, wir sind doch so höflich! Die Russen, die wir hier treffen, sind extrem gastfreundlich, auch wenn dieselben auch immer wieder betonen, dass Russen totale Idioten sind. Wir treffen lieber die gastfreundlichen. Aber man kann ja nur so gastfreundlich sein, wie die Gastfreundschaft angenommen (oder sollte man sagen ausgenutzt?) wird! Also haben wir großen Anteil an der russischen Gastfreundschaft!
Es ist eigentlich nur so, dass wir statt die Schnellstraße entlang zu rasen, lieber langsam durch ein Dorf fahren oder an mäßig frequentierten Stellen, wie badeble Gewässern (Neologismus für "zum Baden nutzbar" oder "weniger dreckig als wir"), campieren müssen und schon werden wir angesprochen. Und kein Gespräch ohne Vodka! Aber leider auch für uns kein Straßenverkehr mit Alkohol - gilt scheinbar wirklich nur für deutsche Staatsbürger.
Der Alkoholkonsum bedeutet zweierlei. Erstens erweitert sich damit unser Wortschatz durch solche Begegnungen rapide. Quantitativ haben wir bereits den Stand eines zweijährigen - nach zwei Monaten! Qualitativ den eines pubertierenden 15 jährigen - jaaa nach zwei Monaten...
Zweitens übersteigt mein Vodkakonsum während der Fahrt den meines restlichen bisherigen Lebens (wahrscheinlich den Zeitraum nach der Fahrt mit eingeschlossen)
Irgendwann trafen wir auch zwei Deutsch-Rumänen, die vor einem Monat aus dem LDS-Kreis südlich von Berlin mit dem Ziel Ulan Bator los gefahren sind - mit einem VW Polo, Baujahr 93, keine Panne, nur über 100€ Schmiergeld an Polizisten (dann lieber mit dem Fahrrad abgehalten werden)!
>>>Leider haben wir vergessen die Kontaktdaten auszutauschen. Wer also zufällig die beiden kennt möge doch bitte die Kontaktdaten an uns oder entsprechend an sie weiter reichen<<<
!!!