Vier Laufräder, zwei Mann, eine Idee: Radtour in die Mongolei... "und wenn wir schon mal da sind, dann fahren wir doch gleich nach Peking" (Moritz)
Samstag, 15. März 2014
Von zu fertig bis zu viel Zeit
Mittwoch, 12. März 2014
Sonntag, 9. März 2014
Tag 9 Prag
Allerdings: nach den Erfahrungen mit Miniröcken in St.Petersburg haben wir uns entschlossen, die Qualität einer Stadt nach diesen zu beurteilen.
Während St.Petersburg dadurch gekennzeichnet war, dass die Miniröcke der Kälte trotzten, so kann man hier, trotz schönsten Wetters (vielleicht auch durch die schrecklich konservativen Touristen bedingt), kaum welche entdecken. Doch liegt Prag noch deutlich vor Berlin.
Ansonsten haben wir neben schönen architektonischer Eindrücke unsere ersten ernsthaften Verletzungen eingeholt: einen Sonnenbrand auf der Nase, durch knapp vier Stunden Siesta im Biergarten auf einer Anhöhe über der Stadt. Ihr seht wie schwer unser Leben ist...
Samstag, 8. März 2014
... bis Prag
Tag 5 Dresden-Bad Schandau (nahe)
Tag 6 Bad Schandau- Usti an der Labe
Tag 7 Usti - Melnik
Tag 8 Melnik - Prag
Der folgende Tag (6) beinhaltete den fast unbemerkten Grenzübertritt. Wenn das nur weiter so problemlos ginge... auch sonst benötigen wir keine großen Umstellungen. Zwar gibt es hier keinen Euro, aber unseren ersten tschechischen Einkauf erledigten wir bei penny. Alternativen wären Kaufland, Aldi, Netto... nur deutsch sprechen sie hier nicht, da sind die noch ganz schön hinterwäldlerisch, da muss sich noch einiges ändern.
Stellenweise wird die Strecke auf eine Landstraße umgeleitet, was uns prompt zur nächsten Abkürzung führte: Wenn schon Landstraße, dann die kürzeste. Kürzer heißt bergiger... aber wir schafften es so weit zu kommen, dass wir heute, am 8. Tag unserer Reise nur noch 50km vor uns und von Prag entfernt hatten.
Zelten konnten wir auf einem schön ruhigen, durch vergangene Hochwasser geprägtes, sprich mit Müll geschmücktes Stück Land.
Die Strecke nach Prag war dann wieder (bis auf eine Ausnahme) sehr gut ausgebaut, direkt an dem Fluss Vltava. Es war heute schön sonnig (bisher sowieso nur manchmal bewölkt und kalt, aber kein Regentag).
Morgen gehts wieder zum Sightseeing. Erster Eindruck: schöne Stadt! Weniger hektisch und stinkig als St. Petersburg, aber genau so schöne Gebäude. Sprache ist in beiden Städten unverständlich!
Donnerstag, 6. März 2014
Dresden
Dresden ist sehr schön, wie man auf dem bild sieht und hat sehr leckeres bier, was man jetzt einfach mal glauben muss. Unseren freien tag haben wir mit sightseeing und einem ausgedehntem globetrotter besuch verbracht. Die zeltstange ist jetzt repariert und wir haben einen kochtopf mehr. Ab jetzt gibts nudeln UND Soße und nicht nur Soße.:-D
Mittwoch, 5. März 2014
Tag 5
Viel ist heute nicht passiert. Die Schlüsselübergabe für das gefühlte 5sterne Hotel erfolgte um 11, sodass wir uns gemütlich um 12 von netten Menschen und einer schönen Stadt verabschiedeten. Zunächst ging es den Elbradweg entlang. Entgegen den Strömungsrichtung über Elbe fuhren wir auf der linken Seite und mussten feststellen, dass dies die falsche Entscheidung war: auf der anderen Seite des Flusses war das "Gras grüner". Bis Pirna war der Weg stellenweise so schlecht, dass die von uns erwarteten mongolischen Verhältnisse als Luxus zu bezeichnen wären - aber man soll den Tag nicht vor dem...
Jedenfalls fuhren wir an der berüchtigten Elbbrücke vorbei und waren maßlos enttäuscht. Sicherlich wird der Blick auf die Stadt etwas "gestört", das mag aber in 50Jahren schon wieder anders bewertet werden. Fest steht aber für uns, dass für das Trara die Brücke eher enttäuschend wenig pompös war.
Auf der Suche nach einer Zeltstelle mussten wir das Elbtal verlassen. Das war eine folgenschwere Entscheidung. Wir sind kaum den Berg hoch gekommen und mussten immer wieder stehen bleiben. Aber wer konnte denn ahnen, dass ein Tal erst durch den Berg zu einem Tal wird?
Jetzt liegen wir im Zelt, welches mangels Alternativen im NSG seinen Platz gefunden hat. Wir versuchen uns unauffällig und ganz natürlich zu verhalten. Die Wildschweine haben uns auch schon in ihre Herde mit aufgenommen bzw. uns unser Zelt weggenommen. Wir hoffen, dass letzteres nicht zutrifft. Aber bislang scheint die Platzwahl nicht verkehrt zu sein. Der von uns zunächst präferierte Ort wird eben gerade (gleich 21uhr) von einem Bagger besucht.
Dienstag, 4. März 2014
Tag 3 richtung dresden
Nachdem wir die ersten beiden Tage relativ entspannt haben angehen lassen, mussten wir ganz schön in die Pedale treten um pünktlich zu unserer Übernachtungsmöglichkeit in Dresden zu kommen. Die Strecke hierher war teilweise sehr schön mit dichtem Wald. Wie Ce vermutet meinte Altkanzler Kohl genau diesen Wald als er von den "blühenden Landschaften" sprach.
leider hatten wir den zweiten teil der Strecke heftigen Gegenwind, 10 km/h auf ebener Strecke bei doppelter Anstrengung macht keinen Spaß. Am Ende haben wir es doch nach gut 100 km geschafft.