Samstag, 1. März 2014

Unser erster Zeltplatz


Wir haben es geschafft! Naja also wir haben es geschafft los zu fahren. Die ersten Kilometer wurden wir von einigen freunden und verwandten begleitet. am Alexanderplatz in Berlin haben wir dann Abschied genommen und nach einem problemlosen ersten Tag über 60km in gemütlichen tempo zurück gelegt. Ein Muskelkater scheint dennoch im Anflug zu sein. Zelt steht an einem wunderschöne See, Wir sind hier: 52 8.003 N 13 31.26 O
http://maps.google.com/maps?q=52.13339,13.52101
Zum Abendbrot gab es die haute cuisine: Nudeln mit Tomatensauce und fertigsalat😀
Wir freuen uns auf die erste Nacht im Zelt- in der Freiheit.


Passend zum Projektnamen gab es bereits heute die ersten Abkürzungen in die Mongolei.

Montag, 24. Februar 2014

Überraschungen in St. Petersburg


So viele Überraschungen!

Die erste Überraschung ist wohl, dass wir es tatsächlich geschafft haben ohne weitere Vorbereitung und Sprachenkenntnisse in unserem Hostel in St. Petersburg anzukommen! Überraschend ist wohl auch, dass wir ein Schlafplatz reserviert bekommen haben. Bereits auf dem Berliner Flughafen fielen uns gelb-schwarz-kostümierte Personen auf, die den Anschein erweckten unseren Flieger mit okkupieren zu wollen. Uns wurde klar, dass der Fußballverein Zenit St. Petersburg sehr wahrscheinlich seine Heimspiele in demselben St. Petersburg auszurichten gedenkt, in welches wir einzureisen versuchten. Und gegen eben diesen Verein soll morgen der BVB spielen. Und tatsächlich stellten die BVB-Anhänger einen Großteil des Passagierengesamtgewichts im Flugzeug.
Nach dem Flugzeug ging es darum mit Hilfe verschiedener öffentlichen Nahverkehrsmittel planlos unser Hostel zu finden. Zum Glück gab es eine Metrostation die genauso hieß wie die Straße in der unser Hostel stehen sollte. Also hatten wir ein potentielles Ziel!
Zunächst überlebten wir ein Sammelbus-/taxi in das Stadtzentrum. Diese Sammeltaxis kosten 35 Rubel (ca. 0,73€) und werden auf Vertrauensbasis bezahlt, indem man sich ein Plätzchen sucht und dann in 1000-Rubelscheinen aus der letzten Sitzreihe das Geld nach vorne zum Fahrer durchreichen lässt und dann irgendwann das richtige Wechselgeld in der Hand hält - überraschend aber toll!
Danach ging es in die Metro - weniger aufregend daher auch deutlich günstiger (25 Rubel). Die U-Bahn macht ihrem Namen alle Ehre: solche langen Rolltreppen gen Erdmittelpunkt sind selbst in London nicht anzutreffen!
Beim Aussteigen weideten sich unsere Augen sofort an der nächsten positive Überraschung: Die russischen Damen trotzen den kalten Temperaturen (primär verursacht durch den kalten Wind) indem sie sich weiterhin in Miniröcke (den Männern) präsentieren. Die Menge an Miniröcken ließ uns vermuten, dass es ein russisches Pendent zur Burkapflicht gibt: die Minirockpflicht?

Doch die wichtigste Überraschung ist, dass wir den Stempel in unserem Reisepass haben, um das Ganzjahresvisum beantragen zu bekommen! Bis zuletzt zweifelten wir daran, dass zwischem bürokratischen Wust und böse-aussehenden Grenzbeamten (sowohl auf deutscher als auch auf russischer Seite) wir problemlos unseren Stempel erhalten können. Doch er ist tatsächlich drin!!! Jetzt bleibt es nur abzuwarten, ob das Ganzjahresvisum tatsächlich bewilligt wird. Sonst wäre der Kurztrip nach St. Petersburg sinnlos gewesen.
Ganz sinnlos natürlich nicht, denn die Stadt, die bekannt ist als das Venedig des Nordens, ist wirklich eine Reise wert. Wir freuen uns auf den morgigen Tag.

UPDATE: Überraschend ist auch, dass hier im Gegensatz zu Deutschland an jeder Ecke kostenloses Internet zur freien Verfügung gibt :)

Sonntag, 23. Februar 2014

der kurze Februar


Es ist lange her, seit dem hier das letzte Mal geschrieben wurde - und das, obwohl wir noch mitten im halbwegs zivilisierten Deutschland sind? Wie soll das denn erst werden, wenn wir in der Tschechischen Privinz sind?

Doch sollen euch die Vorkommnisse der letzten Tage nicht vorenthalten werden.
Zunächst einmal sei gesagt - und das kann man als Ausrede verstehen - waren die letzten Wochen geprägt von bürokratischer Arbeit! Im Zentrum dabei der Umzug und die Visafragen!

Positiv ist, wir haben sowohl den Umzug gemeistert, als auch unser Vísum für St. Petersburg! Morgen geht es los nach St. Petersburg - und wir haben nichts als die Adresse des Hostels und unsere Unterhosen!

Doch haben wir die letzten Tage neben dem Umzug auch noch das Equipment so weit vervollständigt, dass wir nun unseren fahrbaren Untersatz mit passenden MSX-Radtaschen haben. Heute haben wir versucht alles weitere darin an- und unterzubringen - es scheint alles zu passen! Zu den Fahrrädern ist noch viel zu sagen und es folgt demnächst ein kurzer Bericht dazu, damit ihr auch wisst, was unsere teuersten Begleiter sein werden. Etwas sollte jedoch schon vorweggenommen werden: Die Stromquelle sprudelt fleißig uns die Amperes in die Speicher unserer elektronischen Geräte! Dazu haben wir vom Nabendynamo den KEMO 172n montiert, welcher es uns ermöglicht zwischen Licht und USB-Stromausgang zu switchen. Die offene Frage bleibt, wie lange es dauert die 6000mAh zu füllen.

Soweit für heute! Morgen gehts nach St. Petersburg und ab Mittwoch wird das Equipment um die notwendigen Dinge (Fahrrad, Schlafsack, Zelt, Kleidung, Kartenmaterial, Kocher, Werkzeug, Gitarren,...) mit den "Luxusgütern" (Essen, Feuerzeug, Fotos, mehr Kleidung ...) ergänzt.

Donnerstag, 30. Januar 2014

wie speichert man Strom?


Fernseher, Computer, Kamera, Smartphone, Laptop, Handy, Licht, Tablet, Mp3-Player...
Dinge des alltäglichen Lebens, für manche kaum vorstellbar ohne sie zu Leben!

FÜR UNS AUCH NICHT!

Zumindest erscheint uns einiges davon als unverzichtbar - ich meine, irgendwie gibt es ja hier scheinbar einige Interessierte, die wir auf dem Laufenden halten wollen.

> Doch wie laden wir den ganzen Spaß auf?
> Klar! Der Strom kommt ja aus der Steckdose!
> ähm... welche Steckdose?

Die Lösung heißt (hoffentlich) den durch ein Nabendynamo produzierten Strom mit Hilfe eines Umwandlers auf "USB-Strom" zu transformieren. Doch fließt der Strom nicht immer gleichmäßig - bleiben wir stehen, bleibt auch der Strom stehen. Manche Geräte reagieren darauf sehr sensibel. Daher ist es sinnvoll einen Pufferakku zwischen zu schalten. Aber auch sonst wollen wir keine Umdrehung ungenutzt lassen.

Für das Speichern/Puffern von Strom stellt uns Intecro folgende Material von XTPower:

http://www.intecro.de/bilder/intern/shoplogo/jtlshoplogo.png- 2 Outdoorakkus
- 1 Powerbank
- 1 Solarpanel

http://www.xtpower.de/s/misc/logo.jpg?t=1391026339
Vielen Dank! Mehr Infos von uns bald unter dem Label Strom




Donnerstag, 23. Januar 2014

Die Unendliche Geschichte oder St. Petersburg wir kommen



Nachdem wir die Route umgelegt haben, Reisebüros in Aserbaidschan kontaktiert und den Fährenfahrplan von Baku nach Kasachstan auswendig gelernt haben, ist jetzt alles wieder anders...
(Wieso? siehe: http://abkuerzungindiemongolei.blogspot.de/2014/01/quelle-catastrophe.html)

Da wir ein Russisches Visum mit Stempel der Einreisebehörde (welchen wir beide nicht haben) brauchen um das Jahresvisum zu bekommen, werden wir einen Kurztrip nach St Petersburg unternehmen. Den Flug haben wir Ende Februar (natürlich in der heißesten Vorbereitungsphase) gebucht und werden einen Tag in St. Pertersburg verbringen, um uns schonmal an das russische Klima zu gewöhnen. Dann geht es wieder nach Deutschland und so schnell wie möglich aufs Rad!
Wenn das mit dem Visa alles so klappt wie wir es uns vorgenommen haben, werden wir also doch die anfangs geplante Route über Georgien und Sotschi nehmen.

Donnerstag, 16. Januar 2014

quelle catastrophe


oder um es mit den Ärzten zu sagen:

"Wenn das mal alles so einfach wär, dann gäb es keine Probleme mehr"

Bis vor wenigen Stunden war die Welt noch in Ordnung - zumindestens halbwegs.
Uns wurde mitgeteilt, dass das fest eingeplante Ganzjahresvisum für Russland nun doch nicht ausgestellt werden kann! Es gäbe bestimmt eine Menge guter Gründe, aber der hier zugrunde liegende hat mich dann doch überrascht:

Für die Ausstellung eines Ganzjahresvisums wird der Nachweis eines bisherigen Russlandaufenthalts verlangt!

Es fällt sicherlich leicht sich über russische Behörden und Vorschriften zu beschweren, doch beruhen solche Art von Einschränkungen, so dämlich sie auch seien mögen, auf dem "Prinzips der Gegenseitigkeit" (russische Botschaft). Das Ärgerliche daran ist also, dass es für "Rückkehrwillige" in der heutigen Zeit/Welt noch immer solche Reiseeinschränkungen gelten - oder gelten müssen!

Aber was hilft alles lamentieren... in einem ersten kurzen Brainstorming unsererseits fand die eigentlich bereits verworfene Idee der Reise über Baku (Aserbaidschan), mit der Fähre übersetzen nach Kasachstan, wieder Beachtung!

Leider ist die Datengrundlage (im deutschsprachigen Raum) zu Fähren über das kaspische Meer sehr überschaubar! Es sollen welche fahren - unregelmäßig und seit dem das eine Schiff gesunken ist, hat sich die Flotte halbiert... Aber aufmunternd ist doch die Tatsache, dass es wohl sanitäre Anlagen gibt: http://www.hanskin.de/11az.html (nach ganz unten scrollen!)

Sonntag, 15. Dezember 2013

Neue Unterstützung


Nachdem wir mit dem Hufix. Der alternative Holzkocher eine Unterstützung erhalten haben, die uns nahezu in jeder Region mit Wärme versorgt, freuen wir uns nun weitere Unterstützung zu verkünden.


http://mainstream-msx.de/stores/catalog/images/cat_cm_bc_09.jpg
http://mainstream-msx.de/stores/catalog/images/cat_rear_10.jpg
MAINSTREAM®-MSX® versorgt uns mit Packtaschen und Radhosen.
Von einem Freund empfohlen (vielen Dank an dieser Stelle), sind wir auf die MSX®-Taschen gestoßen. Die übermittelten Erfahrungswerte sind beeindruckend. Das Oberflächenmaterial ist aus Tarpaulin 1000, aus dem auch die LKW-Planen bestehen, und ist somit robust und wasserdicht.
Die positiven Erfahrungswerte wurden auch im Service bestätigt: Schnell und unkompliziert wurde uns von MSX® die Unterstützung zugesagt. Die Radhosen sind bereits in unseren Händen und passen wie angegossen.
Wir freuen uns bald selbst Erfahrungswerte mit dem Material zu sammeln!